Thermische Behaglichkeit

Die thermische Behaglichkeit hängt von einer Vielzahl von Einflussfaktoren ab. Unter anderem spielen die Kleidung, die Tätigkeit und die körperliche Verfassung sowie Raumluftfeuchte und Luftgeschwindigkeit eine entscheidende Rolle. Unterschiedliche Temperaturen, die den Körper stark belasten, werden als unangenehm empfunden. Thermische Behaglichkeit und ein Wohlfühlklima im Raum werden erreicht, wenn der menschliche Körper im Sommer weder ins Schwitzen noch im Winter ins Frieren gerät.

Raumklima und thermische Behaglichkeit“, Berichte aus der Bauforschung, Heft 104, Berlin 1975.

Die meisten Menschen fühlen sich im Winter bei einer Raumtemperatur von 20 bis 22 °C wohl und im Sommer bei einer Raumtemperatur von 23 bis 27 °C.

Eine optimal platzierte und dimensionierte Wärmeübergabe im Winter ist entscheidend für ein hohes Maß an Behaglichkeit und Komfort – moderne Heizkörper sowie eine Flächenheizung erfüllen diese Anforderungen. Darüber hinaus sorgt eine Flächenheizung/-kühlung auch im Sommer für eine angenehme Raumtemperierung.

Der Wärmemarkt bietet dem Verbraucher hierzu Produkte an, die für eine hohe Energieausnutzung und eine umweltschonende Wärmeerzeugung stehen. Multivalente Heizungs-/Kühlsysteme bieten die Möglichkeit, die Wärmeversorgung auf mehrere Säulen, z. B. Gas, Öl und ganz besonders erneuerbare Energien, zu stellen. Die grafischen Raum-Darstellungen auf den folgenden Seiten „Behaglichkeit im Winter ...“ und „Behaglichkeit im Sommer ...“ verdeutlichen, wie unterschiedliche Einflussgrößen – wie beispielsweise das Heizsystem oder die Anordnung der Heizflächen/Kühlflächen – auf die thermische Behaglichkeit wirken.

Begleitend zu einer Energieberatung möchten wir Ihnen mit unserem Informationsangebot Hilfestellung bei den grundsätzlichen Überlegungen geben.